ZUHAUSE NICHT SICHER?

Die Corona-Pandemie schränkt das tägliche Leben stark ein. Quarantäne und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Situation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Gleichzeitig wird es fĂĽr Betroffene schwieriger, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch Familie, Freunde und Nachbarschaft sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können.

HĂ„USLICHE GEWALT IN DER CORONA-KRISE ERKENNEN

Die aktuelle Corona-Krise stellt viele Familien und Partnerschaften vor große Herausforderungen. Die Ausnahmesituation zuhause kann verstärkt zu häuslicher Gewalt führen. Die Familie, der Freundeskreis und die Nachbarschaft sind jetzt gefordert, aufmerksam hinzuschauen. Wer zuhause Gewalt erfährt oder wer Gewalt beobachtet, kann sich jederzeit an bundesweite Beratungs- und Hilfeangebote wenden: https://staerker-als-gewalt.de/gewalt-erkennen/haeusliche-gewalt-corona-krise

PATCHWORK ist weiter zu den  bekannten Ă–ffnungszeiten und nach Absprache auch darĂĽber hinaus erreichbar: Mo – Fr 9 bis 13 Uhr und Mo + Mi 9 bis 18 Uhr:  0171-633 25 03

Wir sind für Sie da – auch in der Corona-Krise

Beziehungsgewalt macht vor Kontaktverboten und häuslicher Quarantäne nicht halt. Patchwork steht Ihnen als erste Anlaufstation und Beratungsstelle verlässlich telefonisch  und online (Skype oder Zoom) zur Verfügung.

Es kann hilfreich sein mit einer Außenstehenden zu reden. Eine Gesprächspartnerin zu haben, die aus anderer Perspektive auf Ihre Situation schaut. Wir nehmen uns die Zeit, Ideen und Möglichkeiten gemeinsam mit Ihnen zu entwickeln und die für Sie passenden Wege zu finden.

Sie erreichen uns zu unseren bekannten Ă–ffnungszeiten und nach Absprache auch darĂĽber hinaus.

Mo – Fr 9 bis 13 Uhr und Mo + Mi 9 bis 18 Uhr:  0171-633 25 03

PATCHWORK berät bei Digitaler Gewalt

Patchwork bietet ab sofort Beratung und Unterstützung bei digitalen Aspekten von häuslicher Gewalt und Stalking. Digitale Medien werden immer präsenter in unserer Gesellschaft. Dies hat auch Auswirkungen auf die Situation von Frauen, die von häuslicher Gewalt oder Stalking betroffen sind. Durch digitale Medien wie Handys oder Apps wird im digitalen Raum (etwa in sozialen Netzwerken) Gewalt ausgeübt. Dies kann verschiedene Formen annehmen und stellt meist eine Ergänzung zu bestehenden Gewaltverhältnissen von Stalking und häuslicher Gewalt dar. Betroffene werden dabei beschimpft, bedroht, erpresst, sozial isoliert oder verfolgt. Schon die Weitergabe der eigenen Passwörter kann dazu führen, dass jemand sensible Daten (wie private Fotos) unerlaubt kopieren oder wichtige Dokumente (wie Finanzunterlagen) unwiderruflich löschen kann. Mit den Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken können Bekannte kontaktiert werden, um die Betroffene sozial zu isolieren. Durch Spionage-Apps (Spyware) werden Gesprächsverläufe oder der Standort der Betroffenen überwacht, um ihr nachzustellen.

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Patchwork empfiehlt NOSTALK App

Stalking beeinträchtigt die Lebensqualität und oft auch die Gesundheit der Opfer und ist in eine Straftat. Damit Betroffene Täter überführen und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten können, brauchen sie handfeste Beweise. Patchwork empfiehlt die NOSTALK App des Weissen Ringes. Mit dieser  App können Betroffene von Stalking die Handlungen des Täters mit dem Smartphone beweiskräftig sichern und dokumentieren (Fotos, Videos, WhatsApp, Sprachnachrichten). Die so gesammelten Beweismittel werden wie in einem Tagebuch dokumentiert. Die Dokumentation der Stalking-Vorfälle ist wiederum Voraussetzung für die Einleitung rechtlicher Schritte. mehr