Aktuelles

Engagiert statt nur besorgt

Unser Träger das Diakonische Werk Hamburg-West/Südholstein hat eine Spendenaktion zu Weihnachten 2018 gestartet. Helfen Sie uns zu helfen. Wir kommt der Vorschlag für PATCHWORK:

Spenden Sie volle Kanne Selbstvertrauen

Annette von Schröder berät Frauen bei häuslicher Gewalt und bei Stalking. Der Schritt in das Patchwork-Café ist ein Schritt aus der Gewaltspirale. 50 Euro finanzieren eine Stunde Cafébetrieb.

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Informationen zum Projekt

Beziehungen auf Augenhöhe

Am 25. November wird jährlich international auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht. Der bff* nimmt das zum Anlass, um mit seiner neuen Kampagne „Was geht bei Euch? – Beziehungen auf Augenhöhe“ zum Nachdenken über gleichberechtigte und gewaltfreie Beziehungen anzuregen. Denn Fakt ist: Viele Jugendliche und junge Erwachsene erleben bereits in ihren Beziehungen Grenzüberschreitungen und Gewalt. Junge Frauen sind dabei besonders gefährdet und sehr oft von körperlicher und sexualisierter Gewalt durch ihren eigenen Partner betroffen.

  • Mehr als 65% aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben schon Grenzüberschreitungen oder Gewalt in Beziehungen erlebt.
  • Mehr als jede 4. junge Frau hat schon einmal Gewalt durch den eigenen Partner erlebt. 10% waren von schwerer sexualisierter und körperlicher Gewalt betroffen.
  • Laut PKS (Polizeiliche Kriminalstatistik) von 2017 waren 24% aller Täter bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung zwischen 14 und 21 Jahre alt. 39% der weiblichen Betroffenen waren zwischen 14 und 21 Jahre alt.

„Jugendliche und junge Erwachsene können sich nicht früh genug damit auseinandersetzen, was es heißt Grenzen zu setzen und Grenzen zu achten“ sagt Silvia Zenzen vom bff. Im Rahmen der Kampagne „Was geht bei Euch? – Beziehungen auf Augenhöhe“ sind drei Beziehungstests zu den Themen Sexualität, Nähe – Distanz und Kommunikation entstanden: „Was ist guter Sex?“, „Wie viel Nähe brauchst du?“ und „Soll 1 Paar über alles reden?“ Jugendliche und junge Erwachsene können sich auf diese Art humorvoll mit eigenen Erfahrungen, Ideen und Wünschen auseinandersetzen.
Die Beziehungstests gibt es online unter www.was-geht-bei-euch.de

Wie gelingen Beziehungen auf Augenhöhe? Einfach mal reinschauen!

PATCHWORK war dabei: „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ und „Hoffnungs- und Stärkungsgottesdienst für Frauen“

Am 25. November wird jährlich international auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht. Patchwork hat sich engagiert:

  • Auftaktveranstaltung „GEWALT KOMMT NICHT IN DIE TÜTE“ mit Staatsrätin Petra Lotzkat, Schirmherrin Bischöfin Kirsten Fehrs sowie Vertreter*innen der Bäcker-Innung und des AK Gewalt am 23. November 2018 vor dem Café Schmidtchen am Schulterblatt
  • Wir standen im zum 17. Mal stattfindenden „trotz allem Hoffnungs- und Stärkungsgottesdienst für Frauen“ zum Gespräch zur Verfügung. Er wurde am Montag, 26. November 2018 um 19 Uhr in der St. Georgskirche am Hauptbahnhof gefeiert.

Weiterlesen unter: www.gewaltkommtnichtindietuete-hamburg.de

PATCHWORK bei N-JOY: Thema Stalking mit Nina und dem Haacke

„ES WAR EKLIG“ – LAURA FÜHLTE SICH GESTALKT

Endlose Nachrichtenverläufe, plötzliche Begegnungen, gruselige Postings: Laura* hat sich von ihrem Ex-Freund gestalkt gefühlt. In „Eine Stunde, ein Leben“ hat sie bei N-JOY ihre Geschichte erzählt.

Ihre Geschichte beginnt im Februar 2018 – und wirkt zunächst harmlos: Laura ist in ihrer Beziehung unglücklich und trennt sich von ihrem Freund. Der fährt, um Abstand zu gewinnen, zu seiner Familie – doch als er nach einer Woche zurück kommt, hat Laura das Gefühl, dass er die Trennung nicht wahrhaben will.

Im N-JOY Interview erzählt Laura, dass sie ihrem Ex-Freund wieder und wieder sagt, dass es aus ist. Laut der Expertin Annette von Schröder von der Beratungsstelle „Patchwork“ ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Geschichte, in der sich jemand gestalkt fühlt, so anfängt:

 Unsere Klientinnen erzählen in der Regel von einer Beziehung zwischen ihnen und dem Stalker. Oft geht eine Partnerschaft, Ehe oder Freundschaft voraus, oder sie kennen ihn als Arbeitskollegen oder Nachbarn. Allen ist gemeinsam, dass die Frau keine Beziehung möchte und der andere das nicht respektiert. Annette von Schröder, „Patchwork – Frauen für Frauen gegen Gewalt“

„Patchwork“ hat die angstvolle und verstörte, vielleicht auch wütende und verletzte Seite der Frau im Blick – obwohl es natürlich auch männliche Opfer gibt. Mit rund 80 Prozent sind Frauen allerdings deutlich häufiger von Stalking betroffen. Darunter versteht man laut Annette von Schröder „wiederholtes Verfolgen, Nachstellen, penetrantes Belästigen, Bedrohen und Terrorisieren einer Person gegen ihren Willen bis hin zur körperlichen Gewalt“.

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Empowerment – Selbst-Behauptung und Selbst-Verteidigung für Frauen

Unser Angebot für Frauen mit kleinen Kindern mit kostenloser Kinderbetreuung (bitte Anzahl und Alter der Kinder bei Anmeldung angeben):

Jede Frau hat das Recht und die Möglichkeiten, sich zu schützen:
Im Alltag und in gefährlichen Situationen.

Selbst-Behauptung heißt: sich durchsetzen, sich abgrenzen –
mit Worten, Stimme und mit der Körperhaltung.

Selbst-Verteidigung heißt: sich körperlich wehren bei Gefahr –
mit Händen, Armen, Beinen oder auch mit Gegenständen.

Im WenDo-Kurs gibt es:

  • einfache, wirksame Techniken der Selbstverteidigung
  • Strategien der Selbstbehauptung
  • Übungen zu Stimme und Körpersprache – Erprobung von Situationen
  • Informationen und Gespräche
  • Bestärkung und Ermutigung.

Trainerin: Renate Bergmann, Diplompädagogin und WenDo-Trainerin

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Bessere Finanzierung des Systems zur Unterstützung von Frauen

Am 19.9.2018 sind Vertreter*innen von Bund, Ländern und Kommunen unter der Leitung von Frauenministerin Dr. Franziska Giffey zusammengekommen, um über eine verbesserte Finanzierung des Frauenunterstützungssystems zu beraten. Der „Runde Tisch gegen Gewalt an Frauen“ soll dafür sorgen, dass Bund, Länder und Kommunen die Hilfen für betroffene Frauen gemeinsam verbessern.

Der Runde Tisch gegen Gewalt an Frauen ist im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Um den weiteren Ausbau und die finanzielle Absicherung von Einrichtungen zu sichern, wird der Bund ein Förderprogramm auflegen. Der Haushaltsentwurf für 2019 sieht derzeit 5,1 Millionen Euro dafür vor. Im Jahr 2020 sollen 30 Millionen Euro durch den Bund hinzukommen.

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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in Hamburg

Bereits zum achten Mal gaben teilnehmende Innungsbäckereien vom 24.11. bis 29.11.2017 Brötchentüten mit der Botschaft „Gewalt kommt nicht in die Tüte!” aus. Auf den Tüten stehen außerdem die Adressen von Hamburger Beratungsstellen gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Parallel informiert der „Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Hamburg“ an Infoständen in ausgewählten Bäckereien der Bäcker-­Innung über die hamburgischen Beratungs-­ und Schutzangebote.

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